Die Pfarrei Heilig Kreuz Die Pfarrkirche liegt im Stadtteil Arnsberg auf dem Schreppenberg. Der Name »Schreppenberg« stammt vermutlich aus dem plattdeutschen Sprachgebrauch. Die Bedeutung ist nicht bekannt. In einer Skizze aus dem Jahre 1669 wurde bereits der Höhenzug des Schreppenberges, im nördlichen Bereich des Arnsberger Schlosses gelegen, als Galgenberg (alte Arnsberger Hinrichtungsstätte) dargestellt. Mit der immer stärker werdenden Besiedelung des Schreppenberges nach dem 2. Weltkrieg wurde im Jahre 1950 mit dem Bau einer Schule begonnen, deren erster Bauabschnitt im November 1952 bezogen werden konnte. So war es zwangsläufig, das über den Bau einer Kirche nachgedacht wurde. Ideengeber und Initiator war der damalige Pfarrer der Propsteigemeinde, Prälat Dr. Theodor Legge. 1952 begannen die Ausschachtungsarbeiten, 1953 wurde Richtfest gefeiert und am 16. Mai 1954 wurde durch den damaligen Paderborner Weihbischof Dr. Franz Hengsbach die neue Heilig Kreuz Kirche feierlich konsekriert. Des weiteren berichtet die Pfarrchronik in den ersten Jahren von der Anschaffung einer Orgel, der Einweihung der Pfarrbücherei und im Jahre 1956 von der Errichtung und Einweihung eines kircheneigenen Friedhofs im Berbketal.
Im Jahre 1972 wurde der erforderlich gewordenen Neubau der Kirche in Angriff genommen. Die alte Kirche wurde bis auf den Glockenturm sowie der Kellerräume (Konferenzraum, alter Pfarrsaal, u.a.) abgerissen. Die feierliche Einweihung der neuerstandenen Kirche konnte dann am 09. Juni 1974 erfolgen.
Erwähnenswert ist, dass 3 Schwestern vom Orden der »Missionsschwestern vom Kostbaren Blut« (cps) Dienst in der Gemeinde, für die Gemeinde, sowie am Nächsten leisten. Heute, Anfang 2011, umfasst die Pfarrei Heilig Kreuz einschließlich der Kapellengemeinde Breitenbruch 2552 Gemeindemitglieder. Einzugsbereich: Schreppenberg mit Grimmestraße, die hintere Ruhrstraße einschließlich Uentroper Straße, das Gewerbegebiet Hammerweide, Obereimer bis zum Viadukt und der Ortsteil Breitenbruch. Die Pfarrgemeinde Heilig Kreuz besitzt einen eigenen Friedhof mit Kapelle. Fakten in Stichworten
- Von 1954 bis zur Ernennung von Josef Hülster zum ersten Vikar der jungen Gemeinde Heilig Kreuz auf dem Schreppenberg am 02.02.1958 betreute die Propstei St. Laurentius die Gemeinde seelsorglich.
- Eröffnung einer eigenen Katholischen öffentlichen Bücherei im Jahre 1955
- Am 01.07.1957 erfolgte die Erhebung des Seelsorgbezirks zur Pfarrvikarie mit eigener Vermögensverwaltung
- Die Erhebung zur Pfarrei durch Erzbischof Dr. Joachim Degenhardt erfolgte am 01.09.1976
- Nachdem am 09.03.1991 in der Eifeler Glockengießerei Hans August Mark, Brockscheid, 5 neue Glocken gegossen wurden, war am 17.05.1991 die feierliche Einweihung und Salbung der
- Josefsglocke - Elisabethglocke - Marienglocke - Kreuzglocke - Auferstehungsglocke Anmerkung: Die 6. Glocke ist eine im Jahre 1768 in Saarburg bei Trier gegossene Glocke aus Zinnbronze und wurde für das damalige Prämonstratenserkloster Wedinghausen gegossen und ist laut Inschrift dem Hl. Donatus und Hl. Norbertus geweiht. - Am 09.08.1998 erfolgte die Einführung von Pfarrer Thomas Siepe in der Nachfolge von Pfarrer Josef Hülster, der in den wohlverdienten Ruhestand trat und leider viel zu früh am 10.05.2004 nach langer schwerer Krankheit verstarb.
Kapelle »St. Nikolaus v.d. Flüe« in Breitenbruch Der erste Spatenstich für die Kapelle »St. Nikolaus v.d. Flüe« im Stadtteil Arnsberg-Breitenbruch erfolgte am 24.09.1961; Grundsteinlegung 17.06.1962 und schließlich konnte am 09.08.1963 Richtfest gefeiert werden. Die feierliche Einweihung erfolgte dann am 27.10.1963. Bis zum 22.05.1984 wurde die Kapellengemeinde von der Propstei St. Laurentius verwaltet und ab diesem Tage erfolgte die Umpfarrung zur Pfarrgemeinde Heilig Kreuz. Im Jahre 2003 wurde von der Stadt Arnsberg der Friedhof übernommen.
Die Kapellengemeinde besitzt einen eigenen Friedhof.
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